Workshop (Teil 3): Was wir jetzt konkret angehen

Nach dem Workshop ging es für uns darum, die Ergebnisse zu ordnen und in eine klare Arbeitsliste zu übersetzen. Dieser Beitrag fasst zusammen, was wir konkret umsetzen werden – ohne Anspruch auf Vollständigkeit, aber mit klarer Richtung.

Unser Vorgehen bleibt dabei bewusst pragmatisch: Dinge ausprobieren, Erfahrungen sammeln, daraus lernen und weiterentwickeln.


1. Digitale Beteiligung & Dorfportal

Im Bereich Beteiligung wollen wir nicht theoretisch bleiben, sondern ganz bewusst praktisch erproben, wie digitale Mitwirkung im Dorf funktionieren kann.

Konkret bedeutet das:

  • Wir testen mit Consul eine bestehende Beteiligungsplattform, um Erfahrungen mit digitalen Beteiligungsformaten zu sammeln.
  • Parallel prüfen wir die Voraussetzungen für ein zentrales Dorfportal, das Informationen bündelt und Orientierung bietet.
  • Dafür werden wir u. a. Fördermöglichkeiten wie den Heimat.Scheck nutzen.

Ziel ist es, Beteiligung niedrigschwellig, transparent und nachvollziehbar zu gestalten – ohne sofort eine „fertige Lösung“ vorauszusetzen.


2. Digitale Werkzeuge für die Zusammenarbeit

Für die interne Projekt- und Vorstandsarbeit setzen wir künftig stärker auf gemeinsame digitale Werkzeuge, um Übersicht und Transparenz zu verbessern.

Konkret planen wir:

  • die Einführung von Wekan als digitales Kanban-Board für Projekte und Aufgaben,
  • die Installation einer Nextcloud als zentrale Ablage für Dokumente und Wissen.

Damit schaffen wir eine gemeinsame Arbeitsbasis und reduzieren parallele Ablagen, Einzel-Lösungen und Informationsverluste.


3. Einheitliche Arbeitsweise im Projekt und Vorstand

Werkzeuge allein reichen nicht aus. Deshalb haben wir uns auf eine gemeinsame Arbeitsweise verständigt.

Konkret heißt das:

  • Einführung eines einheitlichen Kanban-Standards für Projekt- und Vorstandsarbeit,
  • Entwicklung von Vorlagen für wiederkehrende Aufgaben, um Abläufe zu vereinfachen und vergleichbar zu machen.

Ziel ist mehr Übersicht bei laufenden Themen – nicht mehr Bürokratie.


4. Kommunikation gezielt weiterentwickeln

Bevor wir neue Kommunikationskanäle schaffen, wollen wir zunächst verstehen, was bereits da ist und wie es wirkt.

Geplante Schritte:

  • Erfassung und Bewertung der bestehenden Kommunikationskanäle,
  • Vorbereitung eines internen Workshops zum Thema Kommunikation,
  • Planung eines externen Workshops zu moderner Kommunikation und dem Einsatz von Canva / KI-Funktionen.

Kommunikation soll klarer, verbindlicher und für alle Beteiligten einfacher werden.


5. Sichtbarkeit im Dorf prüfen

Ein zusätzlicher Baustein ist die Frage, wie Informationen im Dorf auch außerhalb digitaler Kanäle sichtbar werden können.

Dazu prüfen wir:

  • den Einsatz einer outdoor-tauglichen digitalen Anzeigetafel als ergänzendes Informationsangebot.

Ob und wie das sinnvoll ist, entscheiden wir auf Basis der gesammelten Erfahrungen.


6. Nachhaltigkeit als durchgehender Maßstab

Der Nachhaltigkeitsgedanke begleitet alle Themenfelder:

  • Ist das dauerhaft leistbar?
  • Passt es zu unseren Ressourcen?
  • Können andere davon profitieren?

Diese Fragen bleiben feste Entscheidungsgrundlage – nicht als eigenes Projekt, sondern als kontinuierlicher Prüfstein.


Wie es weitergeht

Alle genannten Punkte werden nun Schritt für Schritt in kleinen, überschaubaren Aufgaben umgesetzt. Wir werden regelmäßig darüber berichten,

  • was wir konkret umgesetzt haben,
  • was gut funktioniert,
  • und wo wir nachjustieren müssen.

Mit diesem Beitrag schließen wir die Workshop-Reihe ab – und starten bewusst in die Umsetzungsphase von ihmert.digital.


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